- P3 Trickdrachen - Das Segel

Das Segel

Los geht's mit der Herstellung des Drachensegels:

Schablonen erstellen

Für die Schablonen habe ich die Pläne von kareloh über einen Online-Plot-Dienst ausdrucken lassen.

Plan für das komplette Segel:

Die einzelnen Segelteile (Paneele), die bereits die Zugaben für die Panellüberlagerung enthalten:

Die ausgeschnittenen Paneele wurden auf eine 3-mm-MDF-Platte (aus dem Baumarkt) geklebt und mit einer Stichsäge ausgeschnitten:

Die orange-farbigen Linien markieren die Nähte, die innerhalb des Segels verlaufen. Der Original-Plan sieht eine Überlagerung der einzelnen Paneele von 6 mm vor. Ich habe die Schablonen an den markierten Kanten etwas größer gelassen (ca. 1 mm - 2 mm), um etwas mehr Platz zum Nähen zu haben (auf dem letzten Bild gut zu erkennen).

Statt der MDF-Platte geht auch Fotokarton, Pappe o.ä..

Segelpaneele zuschneiden

Das Segel des Drachens besteht aus Icarex PC31, einem Spinnaker-Polyesterstoff. Ich habe die Paneele mit einem Lötkolben "heißgeschnitten", damit die Kanten später nicht ausfransen. Beim Heißschneiden werden die Schnittkanten gleichzeitig verschmolzen. Als Schneidunterlage ist eine Glasscheibe gut geeignet. Ich habe einen Bilderrahmen mit weißem "Bild" verwendet.

Auf den Schablonen ist ein Gittersymbol aufgedruckt. Diese stellen die Ausrichtung der Paneele zu den Verstärkungsfäden im Segelstoff dar.

Anschließend wird der Stoff mit dem Lötkolben an der Schablone entlang "geschnitten". Ich habe hierzu einen einfachen Lötkolben mit einer Punktspitze benutzt.

Alle Segelteile werden doppelt benötigt, weil die Schablonen nur eine Segelhälfte abbilden. Für die 2. Segelhälfte habe ich den Stoff umgedreht, obwohl sich die beiden Seiten des Segelstoffs sich nur minimal unterscheiden - wenn überhaupt.

Hier die Paneele einer Segelhälfte zusammengelegt:

Das Mylar für die Stand-Off-Verstärkung auf der Segelrückseite wird kalt mit der Schere geschnitten. Die Schablone für das hellgraue Segelpaneel wird - etwas angepasst - ebenfalls für die Stand-Off-Verstärkung verwendet.

Segelpaneele vorkleben

Vor dem Zusammennähen werden die einzelnen Segelpaneele mit einem schmalen doppelseitigen Klebeband vorgeklebt.

Damit im fertigen Segel möglichst wenig von den Paneelüberlappungen zu sehen ist (aus Pilotensicht, auf der Segelvorderseite), liegen bei der rechten Segelhälfte die dunkleren Paneele oben. Bei mir ergibt sich dann folgende Reihenfolge: ganz oben liegt das dunkelgraue Paneel, darunter folgt rot, dann folgen hellgrau und ganz unten weiß. Bei der linken Segelhälfte entsprechend anders herum.

Um die einzelnen Paneele möglichst sauber übereinanderlegen zu können, habe ich diese mit Malerklebeband auf dem Bauplan fixiert:

Dann wird das doppelseitige Klebeband entlang der Nähte aufgeklebt:

Jetzt die Segelpaneele in der richtigen Reihenfolge zusammenkleben.

Das Mylarpaneel für die Stand-Off-Verstärkung wird dann ebenfalls mit doppelseitigen Klebeband passend auf der Segelrückseite über das hellgraue Paneel geklebt, so dass es später beim Nähen nur eine Naht für die Paneele und die Verstärkung gibt.

Segelpaneele nähen

Die Segelpaneele werden mit einer sog. Segelmachernaht miteinander verbunden, d.h. die Paneele liegen nur übereinander und werden mit einem 3fach-ZickZack-Stich (= 3 Stiche gerade, dann "Zick", wieder 3 gerade, dann "Zack", usw.) zusammengenäht. Bei meiner Nähmaschine nennt sich dieser Stich "Trikotstich".

Zur Nähreihenfolge: ich habe zunächst die Nähte genäht, die im Segel beginnen bzw. enden, anschließend dann die durchgehenden Nähte. Das hat den Vorteil, dass die Nahtenden im Segel durch das "Drübernähen" gesichert werden.

Nähte verriegeln

Bei der Naht, die im Segel beginnt und endet, also die obere Naht der Mylarverstärkung, habe ich zum Verriegeln der Naht (damit sie später nicht wieder aufgeht) zunächst 3 gerade Stiche vorwärts, dann 3 rückwärts genäht. Anschließend auf den Trikotstich umgestellt.

Optisch nicht so wirklich gelungen ...

Bei den Nähten, die an der Segelkante beginnen, bin im Prinzip genauso vorgegangen, habe aber vor dem Umstellen auf den Trikotstick noch 3 - 4 Stiche gerade vorwärts genäht. Da sieht der Wechsel von Gerad- auf Trikotstich besser aus.

Die überschüssigen Fäden habe ich kurz abgeschnitten und mit 'nem Feuerzeug verschmolzen.

Beim Ende der innenliegenden Nähte habe ich von Trikotstich auf Geradstich umgestellt, das Segel um 180° um untenstehende Nadel gedreht und 3 gerade Stiche zurückgenäht. Anschließend den Faden von der Vorderseite auf die Rückseite durchgezogen, verknotet und abgeschnitten. Die kurzen losen Enden habe ich ebenfalls mit 'nem Feuerzeug verschmolzen.

Segelhälften zusammennähen

Die fertigen Segelhälften:

Man kann schon ahnen, was das werden soll ...

Im nächsten Schritt habe ich die Segelhälften mit einer offenen Kappnaht zusammengenäht. Hierzu wird zunächst die rechte Segelhälfte mit der Vorderseite nach oben auf dem Bauplan fixiert. Dann wird entlang der Kielnaht auf der Nahtzugabe doppelseitiges Klebeband aufgeklebt:

Dann wird die linke Segelhälfte mit der Vorderseite nach unten auf die rechte Segelhälfte gelegt und exakt passend mit der rechten Segelhälfte zusammengeklebt:

Den Nahtverlauf der Kielnaht habe ich dann mit Bleistift auf das Segel übertragen und die Segelhälften mit Geradstich zusammengenäht:

Das zusammengenähte Segel wird umgedreht und auseinandergefaltet. Der Überstand wird zu einer Seite gelegt und mit Geradstich vernäht.

Kielverstärkung

Zur Verstärkung der Kielnaht habe ich einen 5cm breiten Streifen Mylar verwendet. Dieser wird auf der Segelrückseite aufgenäht und liegt zwischen Segel und Kielstab. Die Mitte des Verstärkungsstreifen habe ich mit einem CD-Schreiber gekennzeichnet (dieser lässt sich anschließend mit Spiritus problemlos entfernen).

Der Mylarstreifen wird entlang der Kanten mit doppelseitigem Klebeband beklebt:

Der Mylarstreifen wird mit Malerklebeband so auf dem Segel fixiert, dass die Mittenmarkierung des Mylarstreifens genau entlang der Kielnaht liegt.

Aufkleben ...

... mit einer Segelmachernaht an beiden Kanten entlangnähen:

Schleppkante säumen

Für die Schleppkante habe ich 2,5 cm breites schwarzes Saumband verwendet. Zunächst wird das Saumband in der Mitte gefalzt. Um den "Knick" zu verstärken, habe ich das zur Mitte gefaltete Saumband Stück für Stück über die Tischkante gezogen.

Entlang beider Kanten wird doppelseitiges Klebeband aufgeklebt.

Im nächsten Schritt wird die Schleppkante des Segels bis zur Falz in das Saumband geklebt. Um das Saumband an die Rundung der Schleppkante anpassen zu können, geht man am besten Stück für Stück vor. Wenn die eine Kante fertig ist, wird - ebenfalls Stück für Stück - die andere Kante des Saumbandes aufgeklebt, so dass die Schleppkante dann komplett eingefasst ist.

Das am Kielende überstehende Saumband wird mit dem Lötkolben abgeschnitten:

Das Saumband wird mit einer Segelmachernaht festgenäht. Hierbei wird knapp an der inneren Kante entlanggenäht, weil später noch die Spannschnur für die Schleppkante durchgezogen wird.

Verstärkung der Drachennase

Vor dem Aufkleben der Verstärkung für die Drachennase wird das Segel zunächst auf etwa 5 cm gerade geschnitten.

Die Kante wird mit dem Lötkolben heißgeschnitten, an einer festen geraden Kante entlag geht das ganz gut.

Für die Verstärkung der Nase habe ich einen 5 cm breiten und 12 cm langen Dacronstreifen verwendet. Dacron wird heiß geschnitten.

Der Darconstreifen wird zur Mitte gefaltet. Auf der Seite für die Segelrückseite wird die Stabtasche markiert: ca. 2 cm parallel zur Segelvorderkante, etwa 1 cm - 1,2 cm von beiden Kanten. Zusätzlich für die Mitte des Dacronsteifens markiert, damit die Verstärkung genau zentriert aufgeklebt werden kann.

In den inneren Bereich wird später der Kielstab gesteckt, dieser darf daher nicht geklebt werden. Also: der Teil für die Segelvorderseite wird vollständig mit Kleber bestrichen, der Teil für die Segelrückseite nur in den Bereichen um die Stabtasche drumherum.

Anschließend zentriert zur Kielnaht aufkleben.

Hier die Verstärkung von der Segelvorderseite aus gesehen:

Ausschnitte für Mittelkreuz und Waagepunkt - Teil 1

Als nächstes habe ich die Stellen in der Segelmitte markiert, an denen später die Ausschnitte für das Mittelkreuz und den inneren Waageanknüpfpunkt geschnitten werden:

Maße:

  • die Mitte des Ausschnitts für das Mittelkreuz liegt 48 cm unter der vorderen Markierung der Stabtasche auf der Verstärkung der Drachennase
  • die Mitte des Ausschnitts für den inneren Waageanknüpfpunkt liegt 5,5 cm unter der Mitte des Ausschnitts für das Mittelkreuz

Kielabspannung

Für den Stabtunnel (heißt das so?) habe ich ein 3 cm breites und 4,5 cm langes Stück Klettband (heiß geschnitten) verwendet, den "hakeligen" Teil. Das Hakenband habe ich mit einem schmal geschnittenen Stück Malerklebeband auf der Segelrückseite kurz von dem Segelende fixiert. Die beiden Kanten habe ich nicht beklebt, weil das Hakenband später zusammen mit dem Dacronband der eigentlichen Kielabspannung vernäht wird.

Ein 3 cm breiter Streifen Dacronband dient als eigentliche Kielabspannung. Die Rundung habe ich entlang einer Unterlegescheibe heiß geschnitten. Dacron sollte heiß geschnitten werden, weil es - so habe ich gelesen - sonst zum Ausfransen neigt. Das Darconband ruhig etwas länger lassen. Gekürzt habe ich erst zum Schluss, nachdem alles vernäht war und ich mit dem Kielstab eine "Anprobe" gemacht habe. Auch das Darconband wird mit doppelseitigem Klebeband vorgeklebt und anschließend mit Malerklebeband auf de Segelvorderseite fixiert.

Die exakte Ausrichtung zur Kielnaht lässt sich sehr gut von der Segelrückseite aus überprüfen:

Dann wird der Dacronsteifen auf die Segelvorderseite aufgeklebt ...

... und mit Geradstich festgenäht. Wichtig ist hier, am Segelende etwas Abstand zur Schleppkante zu lassen, weil hier später noch die Saumschnur eingezogen wird. Die Rundung zu nähen, war etwas kniffelig, weil sich meine Nähmaschine nicht sehr feinfühlig steuern lässt. Ich habe die Maschine daher an dieser Stelle manuell per Handrad bedient.

Hier mit testweise eingeschobenem Kielstab:

Auf das Dacronband der Kielabspannung wird nun das Flauschband angebracht. Hierzu wird der Klettflauschstreifen wo weit wie möglich an das Segel herangeschoben und mit Malerklebeband fixiert.

Für die richtige Länge habe ich die Dacron-Flauschband-Kombination umgeschlagen und darauf das Ende des Hakenbands des Stabtunnels markiert. Dann heiß abgeschnitten:

Anschießend wieder einmal: vorkleben und mit Geradstich festnähen:

Ausschnitte für Mittelkreuz und Waagepunkt - Teil 2

Bei den Ausschnitten für Mittelkreuz und Waagepunkt kommt wieder die Unterlegscheibe als Schablone zum Einsatz. Zunächst habe ich die Markierungen von der Segelrückseite aus mit dem Lötkolben durchstochen, um eine Kennzeichnung der Positionen auf der Segelvorderseite zu haben.

Dann habe ich die Unterlegscheibe mittig um die Markierung herum und mittig auf dem Dacronstreifen der Kielabspannung fixiert und anschließend mit dem Lötkolben ausgeschnitten.

Die fertigen Ausschnitte:

Schlaufen für die Leitkantenabspannung

Bevor die Leitkanten ans Segel genäht werden, müssen die Schlaufen für die Leitkantenabspannung vorbereitet und angenäht werden. Hierzu habe ich einen Streifen Saumband (2,5 cm breit) doppelt gefalzt (ist dann 4-lagig):

Dann habe ich 2 Stücke á 8 cm heiß abgeschnitten ...

... und in der Mitte zusammengelegt und mit doppelseitigem Klebeband zusammengeklebt:

Für die Leitkanten wird 5 cm breites Dacron verwendet, das mittig gefalzt und an einem Ende ca. 4 cm nach innen umgeschlagen wird. Damit später keine störenden Kanten zu sehen sind, habe ich den umgeschlagenen Teil an den Kanten etwas angeschrägt (heißschneiden!). Die vorbereiteten Schlaufen werden mit dem geschlossenen Ende nach außen auf den umgeschlagenen Teil der Leitkante geklebt und anschließend vernäht.

Hinweis: die Schlaufen werden nur mit dem umgeschlagenen Teil der Leitkante vernäht, d.h. der umgeschlagene Teil wird vor dem Nähen wieder ausgeklappt! Dadurch ist die Schlaufe am fertigen Drachen fast vollständig verdeckt, und es sind keine "störenden" Nähte sichtbar.

Das Leitkantenende wird von innen mit Kleber bestrichen, umgeklappt und festgeklebt:

Fertiges Leitkantenende:

Ausschnitte für die Spreizenverbinder

Bevor die Leitkanten an das Segel genäht werden, müssen die Ausschnitte für Verbinder der oberen und unteren Spreizen vorbereitet werden. Damit die Verbinder am fertigen Drachen von oben abgedeckt sind, wird die Leitkante nur an der Segelunterseite ca. 2 cm von der Mittelfalz aus heiß eingeschnitten. Später werden dann die Leitkantenstäbe an diesen Stellen außerhalb der Leitkantentasche geführt. Die Markierungen für die Einschnitte sind auf den vergrößerten Bildern zu erkennen (Klick auf's Bild):

Hier würde ich beim nächsten Drachen statt der geraden Schnitte runde Ausschnitte mit der Unterlegscheibe als Schablone machen. Die geraden Schnitte sehen doch etwas "hemdsärmelig" aus :-).

"Montage" der Leitkantentaschen

Zur Vorbereitung der Leitkanten-"Montage" wird das Dacronband mit der Mittelfalz entlang der Leitkantenmarkierung mit Malerklebeband auf dem Bauplan fixiert. Die nicht fixierte Kante wird mit doppelseitigem Klebeband beklebt. Hier wird im nächsten Schritt das Segel eingeklebt:

Das Segel wird bis in die Mittelfalz des Dacronbandes vorgeklebt:

Nachdem die Segelrückseite eingeklebt ist, wird das Dacronband vom Bauplan gelöst, die andere Kante wird mit doppelseitigem Klebeband versehen, das Dacronband wird entlang der Mittelfalz umgeklappt und auf's Segel geklebt.

Fertig vorgeklebte Leitkantentasche:

Anschließend wird die Leitkantentasche mit 3fach-ZickZack-Stick mit dem Segel vernäht. Die Naht verläuft nahe entlang der Außenkante des Dacronbandes, damit später die Leitkantenstäbe noch ausreichend Platz findet.

Nun werden die Leitkanten noch an der Drachennase bündig heiß abgeschnitten:

Drachennase

Für die Drachennase habe ich ein Stück Stoff aus einer alten Sporttasche verwendet und entlang einer Untertasse heiß ausgeschnitten:

Die Breite hab ich auf 15 cm gefestgelegt ...

... so dass das fertig zuschnittene Stück Stoff in etwa die Form eines Footballs hat:

Einmal mittig falzen, fertig für die Montage:

Als nächstes wird die Segelspitze (heiß) geradegeschnitten, damit die Drachennase gerade am Segel befestigt werden kann:

Das Malerklebeband markiert die Mitte der Drachennase. Diese Markierung erleichtert die mittige Ausrichtung der Drachennase zur Kielnaht:

Nun wird die Drachennase so an das Segel geklebt, dass das Malerklebeband mit der Kielnaht in einer Linie verläuft:

Dann habe ich noch ein paar Markierung mit Malerklebeband angebracht, als "Hilfslinien" beim Nähen. Die Drachennase wird an einem Stück ohne Unterbrechung der Naht vernäht. Die Nahtreihenfolge habe ich auf dem gelben Zettel skizziert, die Drachennase wird mit Geradstich genäht:

Über das Malerklebeband kann man einfach drübernähen, das lässt sich anschließend problemlos wieder entfernen.

Nun noch den überstehenden Stoff heiß abschneiden und die Kanten mit dem Lötkolben abrunden, damit sich später die Flugleinen nicht verfangen können.

Vorsicht: dabei die Leitkanten und die Verstärkung der Drachennase nicht beschädigen!

Fertige Drachennase:

Verstärkung für die obere Querspreize

An der Stelle, an der die obere Querspreize den Kielstab kreuzt, wird das Segel mit der Zeit durchgescheuert. Ich habe am Kreuzungspunkt ein raute-förmiges Stück Flauschband zum Schutz für das Segel aufgeklebt:

Die genaue Position für die Verstärkung kann dem Plan von kareloh entnommen werden. Oder - so würd ich's beim nächsten mal machen - die Position später am fertigen Drachen markieren und dementsprechend später erst aufkleben. Soll die Verstärkung zusätzlich noch angenäht werden, ist das beim fertigen Drachen auf Grund der Stäbe natürlich etwas schwieriger ... .

Verstärkungen für die Stand-Offs

Fehlen noch die Verstärkungen für die Stand-Offs. Hierzu habe ich 5 cm x 5 cm große Stücke Dacron verwendet, Reststücke der Leitkanten. Die Dacronstücke werden diagonal gefalzt und an den entsprechenden Positionen (siehe Plan von kareloh) auf die Schleppkante geklebt. Anschließend werden die Verstärkungen mit Geradstich vernäht.

Bitte beachten: die Nähte beginnen/enden ca. 1 cm von der Außenkante des Segels, damit mit sie später nicht beim Durchziehen der Saumschnur im Weg sind.

Um später die Stand-Offs anschrauben zu können, wird mit dem Lötkolben ein kleines Loch in die Verstärkung gestochen.

Das fertige Segel

Geschafft! Das Segel ist fertig!

(Auf dem Foto fehlen noch die Verstärkungen für die Stand-Off's.)